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Osteoporose – schon mal davon gehört?

Osteoporose ist eine Knochenerkrankung, die auftritt, wenn der Körper Knochenmasse verliert, zu wenig Knochen bildet oder beides. Infolgedessen werden die Knochen schwach und können durch einen Sturz oder in schweren Fällen schon durch kleinere Beulen brechen. Osteoporose bedeutet „poröser Knochen“. Gesunder Knochen sieht unter dem Mikroskop wie eine Wabe aus. Wenn Osteoporose auftritt, sind die Löcher und Zwischenräume in der Wabe viel größer als in gesundem Knochen. Osteoporotische Knochen haben an Dichte oder Masse verloren und enthalten abnormale Gewebestrukturen.

Wenn die Knochen weniger dicht werden, werden sie schwächer und brechen leichter.

Wenn Sie 50 Jahre oder älter sind und einen Knochen gebrochen haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin nach einem Knochendichtetest. Studien legen nahe, dass ungefähr jede zweite Frau und bis zu jeder vierte Mann im Alter von 50 Jahren und älter aufgrund von Osteoporose einen Knochen bricht.

Ein Knochenbruch ist eine schwerwiegende Komplikation der Osteoporose, insbesondere bei älteren Patienten. Osteoporotische Knochenbrüche treten am wahrscheinlichsten in der Hüfte, der Wirbelsäule oder im Handgelenk auf, aber auch andere Knochen können brechen. Osteoporose verursacht nicht nur dauerhafte Schmerzen, sondern führt auch bei einigen Patienten zu einem Gewichtsverlust.
Wenn Osteoporose Wirbel oder die Knochen der Wirbelsäule betrifft, führt dies häufig zu einer gebeugten oder gebeugten Haltung. Osteoporose kann die Mobilität einschränken, was häufig zu Gefühlen der Isolation oder Depression führt. Viele Patienten benötigen eine Langzeitpflege zu Hause.

Ist erstmal eine Osteoporose diagnostiziert worden, muss die Behandlung direkt statt finden.

Ein Untergewicht muss vermieden werden, da dies den Knochenabbau begünstigt. Zudem muss dem Körper ausreichend Calcium und Vitamin D zugeführt werden.

Täglich sollten 1.000 bis maximal 1.500 Milligramm Calcium mit der Nahrung aufgenommen werden. Diesen Wert erreicht man, indem calciumreiche Nahrungsmittel wie Käse, Milch oder andere Milchprodukte den Körper zugeführt werden. Auch Gemüse wie Brokkoli und Grünkohl sowie Hülsenfrüchte und Vollkorngetreide bieten sich wegen ihres hohen Calciumgehalts bei Osteoporose an Vitamin D trägt dazu bei, Calcium in die Knochen einzulagern, und wirkt so dem Knochenschwund entgegen. Wer nicht an Osteoporose erkranken möchte, kann folgendes tun um dies vorzubeugen: Treiben Sie regelmäßig Muskeltraining, 2x die Woche reicht völlig aus. Auf Alkohol und Zigaretten verzichten.